Epidemische Bindehaut-Hornhaut-Entzündung

Liebe Patienten,

Aufgrund einer zurzeit auftretenden ansteckenden epidemischen Bindehaut-Hornhaut-Entzündung mussten bereits lokale Augenarzt-Praxen übergangsweise geschlossen werden.

Nachdem unsere Praxis die Bedrohung bereits kurz nach den Weihnachtsfeiertagen erkannt und in der Folge strikte hygienische Vorsorgemassnahmen getroffen hat, konnten wir die Ausbreitung in unseren Praxisräumen bislang verhindern. Deshalb bleiben wir nach wie vor geöffnet.

Wir werden weiterhin sämtliche möglichen Massnahmen treffen, um eine Ausbreitung des Adenovirus wirksam zu unterbinden.

Vorsorge-Untersuchungen

Was können wir tun um unsere Augen gesund zu erhalten?

Gesunder Lebensstil

  • gesunde Ernährung
  • auf gute Blutdruckregulation achten
  • Verzicht auf Nikotin
  • Schutz vor intensiver UV-Bestrahlung


Regelmässige augenärztliche Kontrollen






Zur Früherkennung von Spätfolgen bei Diabetes am Auge


Leider verursacht die Augenbeteiligung bei Diabetes häufig gar keine Symptome oder erst im fortgeschrittenen Stadium. Die Sehschärfe kann normal sein, da die diabetische Retinopathie oft nicht an der Stelle des schärfsten Sehens beginnt.

Da die gravierenden Spätfolgen den Augenhintergrund bzw. die Netzhaut betreffen, ist es unbedingt notwendig die Augen bei erweiterter Pupille zu untersuchen.

Wann und wie häufig muss ein Diabetiker den Augenhintergrund unter Weitstellung der Pupille untersuchen lassen?

  • Unmittelbar nach Feststellung des Diabetes (da häufig nicht bekannt ist, wie lange der Diabetes schon bestand)
  • 1 x im Jahr, sofern keine diabetischen Netzhautveränderungen bestehen
  • 2 – 4 x pro Jahr bei vorhandener diabetischer Retinopathie je nach Stadium der Erkrankung


Die Augenvorsorge-Untersuchung bei Diabetes wird von der Krankenkasse übernommen.

Früherkennung der diabetischen Retinopathie und rechtzeitige Behandlung kann der Erblindung mit grossen Erfolgsaussichten vorbeugen!