Die Macula ist die Stelle des schärfsten Sehens (der sog. Gelbe Fleck) in der Netzhautmitte.
Mit den Sehzellen der Macula können wir fixieren, bei Tageslicht kleine Schrift in Ferne und Nähe lesen und Farben unterscheiden.
Werden die Sehzellen der Macula angegriffen, wird vom Patienten ein Nachlassen dieser Funktionen beobachtet. Dieser Zerstörungsprozess kann langsam über Jahre verlaufen und auch an beiden Augen unterschiedlich ausgeprägt sein. Der Zerstörungsprozess wird u.a. verursacht durch die sog. Freien Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle).
Wir unterscheiden die trockene Form der AMD und die feuchte Form der AMD:
Risikofaktor
Entwickelt sich häufig aus der trockenen FormWachstum krankhafter Blutgefässe unter der Netzhaut, resp. unter der Macula
Risikofaktoren
1. Symptome (erkennbar an der Verschlechterung der Maculafunktionen)
2. Befunde (augenärztliche Untersuchung):
Möglich nur bei der feuchten Form der AMD und nur in der frühen Phase!
1. PDT (nur bei bestimmten gesicherten Blutgefässmembranen):
Verschluss der krankhaften Blutgefässe mit Hilfe eines speziellen Lasers, nachdem ein auf diesen Laser sensibler Farbstoff in die Blutbahn gespritzt wurde
2. intravitreale Injektionen von Medikamenten (Einspritzung in den Glaskörper):
Es wird ein Medikament in den Glaskörper gespritzt, das auch als Anti-Krebs-Mittel eingesetzt wird. Der Wirkungsmechanismus besteht in der Hemmung des Wachstums der Blutgefässe. In diesem Fall ist das Ziel, die krankhaften Blutgefässe unter der Macula zu zerstören und damit auch die Ursache der Blutungen und Flüssigkeitsaustritte in die Macula. Im günstigen Fall kann der Prozess zum Stillstand gebracht werden. Eine Sehverbesserung ist bei einem besonders glücklichen Verlauf durchaus auch möglich.