Ferienabwesenheit

Die Praxis bleibt geschlossen von Montag, 16. August 2010, bis Montag, 06. September 2010.

Die Vertretung wird übernommen von der Augenarztpraxis Drs. Grosskopf in Bad Säckingen.

In Notfällen wenden Sie sich bitte an das Deutsche Rote Kreuz.

Das gesunde Auge

Der Sehvorgang

Das menschliche Auge nimmt den Seheindruck auf und übermittelt die visuelle Information via Sehnerv dem Gehirn. Das Bild wird durch ein optisches System (insbesondere Hornhaut und Linse) scharf auf der Netzhaut abgebildet. Die Netzhaut verarbeitet den optischen Eindruck indem sie die Lichtenergie schlussendlich in einen Nervenimpuls umwandelt. Der Sehnerv leitet die Information an das Gehirn weiter. Die Sehnerven der beiden Augen überkreuzen sich teilweise so dass ein räumliches Sehen möglich ist. Die Informationen gelangen über die Sehbahn durch das Gehirn bis zur Sehrinde im Hinterkopf.

Das Gehirn fungiert als Datenverarbeitung und als Filter um die überflüssigen visuellen Eindrücke zu löschen.

Die Leistungsfähigkeit des menschlichen Auges ist enorm hoch und sie muss es auch sein um den riesigen Datenstrom zu bewältigen, der der Leistung eines Standartcomputers entsprechen soll.

Brechungsfehler (Fehlsichtigkeiten)

Übersichtigkeit (= Hyperopie = „Weitsichtigkeit“)
Der Augapfel ist zu kurz. Die aus der Ferne einfallenden parallelen Strahlen vereinigen sich nicht auf der Netzhaut wie es sein sollte sondern dahinter, so dass kein scharfes Bild entstehen kann.
Die Korrektur der Weitsichtigkeit erfolgt mit Sammellinsen (Plusgläsern). Diese sind in der Mitte dicker als am Rand und bewirken, dass sich die Strahlen auf der Netzhautebene vereinigen, d. h. ein scharfes Bild entsteht.

Kurzsichtigkeit (=Myopie)
Der Augapfel ist zu lang. Der Brennpunkt der aus der Ferne einfallenden parallelen Lichtstrahlen liegt vor der Netzhaut, so dass kein scharfes Bild entstehen kann. Immerhin kann das kurzsichtige Auge ohne Sehhilfe in der Nähe scharf sehen, natürlich nur in der entsprechenden Entfernung.
Die Korrektur der Kurzsichtigkeit erfolgt mit Zerstreuungslinsen (Minusgläsern). Diese sind in der Mitte dünner als am Rand und öffnen das Strahlenbündel, so dass es sich erst weiter hinten, genau auf der Netzhautebene vereinigen kann, also ein scharfes Bild bewirken.

Stabsichtigkeit (=Astigmatismus)
Gewöhnlich handelt es sich um einen Hornhaut-Astigmatismus, d. h. die Form der Hornhaut weicht ab von der normalen Kugelwölbung, meist ist die Hornhaut in einer Achse stärker gewölbt. Dadurch wird ein Punkt nicht als Punkt abgebildet sondern als Strich oder als „Stab“. Gegenstände erscheinen längs, quer oder schräg verzogen. Die Korrektur erfolgt durch ein zylindrisches Glas. Der Astigmatismus tritt meistens kombiniert auf mit Hyperopie oder Myopie.

Presbyopie (=Altersweitsichtigkeit)